Verborgene Schönheit im Wald von Hanalei

 

Das träumerisch-schöne „Pua ´Olena“ von James Kalei Kaholokula Sr. Ist ein wundervolles Beispiel für das Stilmittel der Kaona, mit dem in der hawaiischen Poesie doppelte, verschleierte Bedeutungen im Text übermittelt werden.

Vordergründig ist hier von der Blüte des Gelbwurz-Ingwers die Rede, eine Pflanze, die einen Ruhezustand durchläuft, bevor sie erblüht.

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Sie findet sowohl in der traditionellen hawaiischen Medizin, als auch als intensiv gold-gelber Farbstoff Verwendung.

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Eine mögliche zweite Bedeutungsebene wäre das Erblühen einer lange versteckten Schönheit, so wie bei einem Mädchen, das langsam zur Frau heranreift.

„Der Wald von Hanalei“ gibt uns einen Hinweis, dass die Besungene offensichtlich von der Insel Kaua´i stammt.

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